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Malaria im M3: was Prüfer fragen

Malaria gehört zu den Themen, die im mündlichen dritten Staatsexamen im Fach Infektiologie vorkommen. Hier steht das Wichtigste zur Prüfung: die Kernaussage, der Überblick und typische Fragen mit Antwort.

3 Fragen, die dazu gestellt werden

1. Welche Regel gilt bei Fieber nach Tropenaufenthalt?

→ Malaria bis zum Beweis des Gegenteils, Ausstrich am selben Tag

Fieber bis 12 Monate nach Rückkehr ist Malaria, bis dicker Tropfen und Ausstrich es widerlegen, bei negativem Befund an drei Tagen wiederholen.

2. Welche Plasmodienart verursacht die lebensbedrohliche Malaria tropica?

→ Plasmodium falciparum

P. falciparum sequestriert in Kapillaren von Gehirn, Niere und Lunge, hat keinen Fieberrhythmus und verursacht über 90 Prozent der Todesfälle.

3. Was ist die Therapie der schweren Malaria?

→ Artesunat intravenös

Artesunat 2,4 mg/kg zu Stunde 0, 12, 24 und dann täglich, gefolgt von einer oralen Anschlusstherapie, auf der Intensivstation.

3 weitere Fragen zu diesem Thema stehen im Lernbereich.

Malaria: Erreger und Zyklus

⚠ KernaussageJedes Fieber bis 1 Jahr nach Aufenthalt in einem Malariagebiet ist Malaria, bis der Ausstrich es widerlegt. Übertragung durch die weibliche Anopheles-Mücke. Plasmodium falciparum (Malaria tropica) ist lebensbedrohlich und wird stationär behandelt, die anderen Arten sind seltener schwer. Diagnose am Tag der Vorstellung mit dickem Tropfen und dünnem Ausstrich, bei negativem Befund an drei aufeinanderfolgenden Tagen wiederholen. Schwere Malaria: Artesunat intravenös. Art Krankheit Fieberrhythmus Besonderheit P. falciparum Malaria tropica unregelmäßig, kein Rhythmus über 90 Prozent der Todesfälle, Parasitämie kann über 5 Prozent steigen, zerebrale Malaria, Afrika südlich der Sahara P. vivax, P. ovale Malaria tertiana alle 48 Stunden Hypnozoiten in der Leber: Rückfälle nach Monaten, Primaquin nötig, G6PD vorher testen P. malariae Malaria quartana alle 72 Stunden chronische Verläufe über Jahre, nephrotisches Syndrom P. knowlesi Affenmalaria (Südostasien) täglich kann schwer verlaufen, mikroskopisch wie P. malariae

Zyklus in Stichworten

Stich: Sporozoiten in die Leber (präerythrozytäre Phase, symptomlos, 7 bis 30 Tage Inkubation, bei vivax und ovale Hypnozoiten) Merozoiten befallen Erythrozyten, vermehren sich, Zellen platzen synchron: Fieberschub, Hämolyse, Anämie P. falciparum: befallene Erythrozyten haften am Endothel (Sequestration), Kapillaren verstopfen: Gehirn, Niere, Lunge, Plazenta Gametozyten werden von der Mücke aufgenommen, dort Fortpflanzung Teilschutz: Sichelzellanlage, Thalassämie, G6PD-Mangel, Duffy-negativ (gegen vivax)

🗂 Protokoll-Fragen Grundlagen

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Dieser Text ist ein Auszug. Die vollständige Zusammenfassung mit Klinik, Diagnostik, Therapie und Differenzialdiagnosen, die Karteikarten und das Lernvideo liegen im Lernbereich.

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