Hodentorsion / Hodenkarzinom im M3: was Prüfer fragen
Hodentorsion / Hodenkarzinom gehört zu den Themen, die im mündlichen dritten Staatsexamen im Fach Urologie vorkommen. Hier steht das Wichtigste zur Prüfung: die Kernaussage, der Überblick und typische Fragen mit Antwort.
Das Wichtigste in Kürze
Zwei zentrale skrotale Erkrankungen: Die Hodentorsion ist ein absoluter urologischer Notfall (Ziel: operative Detorsion möglichst innerhalb von ca. 4 bis 6 h, um den Hoden zu retten). Das Hodenkarzinom ist der häufigste solide Tumor des jungen Mannes (15 bis 35 J.), präsentiert sich als schmerzlose Hodenschwellung und hat bei Therapie eine sehr gute Prognose.
3 Fragen, die dazu gestellt werden
1. Welche Maßnahme ist bei einer Hodentorsion am wichtigsten?
→ Sofortige operative Freilegung und Detorsion
Bei einer Hodentorsion ist die sofortige operative Detorsion entscheidend, um den Hoden zu retten.
2. Was ist ein typisches Symptom eines Hodenkarzinoms?
→ Schmerzlose Hodenschwellung
Ein typisches Symptom eines Hodenkarzinoms ist eine schmerzlose Hodenschwellung oder tastbarer Knoten.
3. Welches diagnostische Verfahren wird als Erstlinie zur Diagnosestellung eines Hodenkarzinoms eingesetzt?
→ Skrotalsonographie
Die Skrotalsonographie ist die erste Wahl zur Diagnosestellung eines Hodenkarzinoms.
3 weitere Fragen zu diesem Thema stehen im Lernbereich.
Überblick
Zwei Entitäten
Hodentorsion- Verdrehung des Samenstrangs → Ischämie
- Häufigkeitsgipfel: Neugeborene und Pubertät/Adoleszenz
- Notfall, Zeit = Hoden
- Häufigster solider Tumor Männer 15 bis 35 J.
- Meist Keimzelltumoren: Seminome vs. Nicht-Seminome
- Risiko: Maldescensus testis (Kryptorchismus)
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