BPH (Benigne Prostatahyperplasie) im M3: was Prüfer fragen
BPH (Benigne Prostatahyperplasie) gehört zu den Themen, die im mündlichen dritten Staatsexamen im Fach Urologie vorkommen. Hier steht das Wichtigste zur Prüfung: die Kernaussage, der Überblick und typische Fragen mit Antwort.
Das Wichtigste in Kürze
Die benigne Prostatahyperplasie ist eine gutartige Vergrößerung der Transitionalzone der Prostata und die häufigste Ursache des Benignen Prostatasyndroms (BPS) beim älteren Mann. Leitsymptome sind obstruktive und irritative LUTS (Lower Urinary Tract Symptoms). Therapie stufenweise: Watchful Waiting → Alphablocker / 5-Alpha-Reduktase-Hemmer → operativ (TURP als Standard).
3 Fragen, die dazu gestellt werden
1. Was ist das Hauptsymptom der benignen Prostatahyperplasie?
→ Abgeschwächter Harnstrahl
Ein abgeschwächter Harnstrahl ist ein typisches obstruktives Symptom der benignen Prostatahyperplasie.
2. Welche medikamentöse Therapie wird in der Regel zuerst bei BPH eingesetzt?
→ Alpha-1-Blocker
Alpha-1-Blocker wie Tamsulosin sind die erste Wahl zur raschen Symptomlinderung bei BPH.
3. Was ist die häufigste Komplikation der benignen Prostatahyperplasie?
→ Akuter Harnverhalt
Ein akuter Harnverhalt ist eine akute und häufige Komplikation, die eine sofortige Intervention erfordert.
3 weitere Fragen zu diesem Thema stehen im Lernbereich.
Überblick
Definition & Pathophysiologie
- Gutartige Hyperplasie der Transitionalzone (im Gegensatz zum Karzinom der peripheren Zone)
- Androgenabhängiges Wachstum → mechanische Obstruktion der Harnröhre
- Sehr häufig: Prävalenz steigt deutlich mit dem Alter (>50 Jahre)
- BPH = histologischer Befund
- BPE = benigne Prostatavergrößerung (tastbar/messbar)
- BPS = benignes Prostatasyndrom (Vergrößerung + LUTS + Obstruktion)
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