Prüfungsthemen › Orthopädie & Unfallchir.
Sprunggelenkfraktur (Weber-B) im M3: was Prüfer fragen
Sprunggelenkfraktur (Weber-B) gehört zu den Themen, die im mündlichen dritten Staatsexamen im Fach Orthopädie & Unfallchir. vorkommen. Hier steht das Wichtigste zur Prüfung: die Kernaussage, der Überblick und typische Fragen mit Antwort.
Das Wichtigste in Kürze
3 Fragen, die dazu gestellt werden
1. Wie wird eine stabile isolierte Weber-B-Fraktur in der Regel behandelt?
→ Ruhigstellung im Unterschenkelgips
Eine stabile isolierte Weber-B-Fraktur wird konservativ mit Ruhigstellung im Unterschenkelgips behandelt.
2. Welche Röntgenaufnahme ist bei Verdacht auf eine Weber-B-Fraktur standardmäßig erforderlich?
→ Röntgen in zwei Ebenen (a.p. + seitlich)
Bei Verdacht auf eine Weber-B-Fraktur sind standardmäßig Röntgenaufnahmen in zwei Ebenen erforderlich.
3. Was deutet auf eine instabile Weber-B-Fraktur hin?
→ Verbreiterter medialer Klarraum in der Stressaufnahme
Ein verbreiterter medialer Klarraum in der Stressaufnahme spricht für eine instabile Syndesmose und damit eine instabile Weber-B-Fraktur.
3 weitere Fragen zu diesem Thema stehen im Lernbereich.
Überblick
Weber-Klassifikation (AO)
Weber A- Fibulafraktur unterhalb der Syndesmose
- Syndesmose intakt → meist stabil, konservativ
- Fibulafraktur auf Höhe der Syndesmose
- Syndesmose ggf. teilrupturiert → Stabilität prüfen
- Fibulafraktur oberhalb der Syndesmose → Syndesmose zerrissen, immer operativ
- Sonderform Maisonneuve-Fraktur: hohe Fibulafraktur proximal
Mechanismus
- Meist Supinations-/Pronations-Außenrotationstrauma des Sprunggelenks
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