Schwindel / Morbus Menière / BPPV im M3: was Prüfer fragen
Schwindel / Morbus Menière / BPPV gehört zu den Themen, die im mündlichen dritten Staatsexamen im Fach HNO vorkommen. Hier steht das Wichtigste zur Prüfung: die Kernaussage, der Überblick und typische Fragen mit Antwort.
Das Wichtigste in Kürze
- BPPV: Sekunden dauernde Drehschwindelattacken bei Lagewechsel, Diagnose per Dix-Hallpike, Therapie per Befreiungsmanöver (Epley).
- Morbus Menière: Trias aus Drehschwindelattacken (Minuten-Stunden), fluktuierender Hörminderung und Tinnitus (endolymphatischer Hydrops).
- Vestibularisneuritis: akuter, tage-anhaltender Dauerdrehschwindel ohne Hörstörung.
3 Fragen, die dazu gestellt werden
1. Welche Untersuchung ist entscheidend für die Diagnose eines benigne paroxysmalen Lagerungsschwindels (BPPV)?
→ Dix-Hallpike-Manöver
Das Dix-Hallpike-Manöver ist spezifisch für die Diagnose von BPPV, da es einen charakteristischen Nystagmus auslöst.
2. Welche Erkrankung geht typischerweise mit einer Trias aus Drehschwindel, Ohrdruck und Tinnitus einher?
→ Morbus Menière
Morbus Menière ist durch die Kombination von Drehschwindel, Ohrsymptomen und Tinnitus gekennzeichnet.
3. Was ist die erste Wahl der Therapie bei einem akuten BPPV-Anfall?
→ Epley-Manöver
Das Epley-Manöver wird als hochwirksam angesehen und sollte zur Therapie des BPPV eingesetzt werden.
3 weitere Fragen zu diesem Thema stehen im Lernbereich.
Überblick
Wichtige periphere Schwindelformen
BPPV- Kanalolithiasis (Otolithen im Bogengang, meist posterior).
- Sehr kurze, lageabhängige Attacken.
- Endolymphatischer Hydrops des Innenohrs.
- Attacken Minuten bis Stunden + Ohrsymptome.
- Akuter einseitiger Vestibularisausfall (vermutlich viral/entzündlich); Dauerdrehschwindel über Tage, kein Hörverlust.
Weiterlesen mit kostenlosem Konto
Das Lernvideo, alle Karteikarten, die vollständige Zusammenfassung und ein KI-Prüfungsgespräch zu „Schwindel / Morbus Menière / BPPV“ bekommst du nach der kostenlosen Anmeldung. Der erste Fall ist gratis.
Kostenlos anmelden