Larynxkarzinom / Stimmveränderung im M3: was Prüfer fragen
Larynxkarzinom / Stimmveränderung gehört zu den Themen, die im mündlichen dritten Staatsexamen im Fach HNO vorkommen. Hier steht das Wichtigste zur Prüfung: die Kernaussage, der Überblick und typische Fragen mit Antwort.
Das Wichtigste in Kürze
- Das Larynxkarzinom ist meist ein Plattenepithelkarzinom; Hauptrisikofaktoren sind Rauchen und Alkohol.
- Persistierende Heiserkeit >2 bis 3 Wochen ist ein Alarmsymptom → HNO-Vorstellung mit Laryngoskopie.
- Glottiskarzinome fallen früh durch Heiserkeit auf und haben daher oft eine bessere Prognose.
3 Fragen, die dazu gestellt werden
1. Was ist das häufigste Symptom bei einem Glottiskarzinom?
→ Persistierende Heiserkeit
Persistierende Heiserkeit ist das häufigste und frühste Symptom eines Glottiskarzinoms.
2. Welche Diagnosemethode ist der Goldstandard zur Sicherung eines Larynxkarzinoms?
→ Laryngoskopie mit Biopsie
Die Laryngoskopie in Kombination mit einer Biopsie ist der Goldstandard zur histologischen Sicherung eines Larynxkarzinoms.
3. Welche Therapie wird bei fortgeschrittenem Larynxkarzinom empfohlen?
→ Multimodale Therapie
Eine multimodale Therapie, einschließlich Laryngektomie und Radiochemotherapie, wird für fortgeschrittene Larynxkarzinome empfohlen.
3 weitere Fragen zu diesem Thema stehen im Lernbereich.
Überblick
Definition & Risikofaktoren
- Maligner Tumor des Kehlkopfs, überwiegend Plattenepithelkarzinom.
- Risiko: Nikotin und Alkohol (multiplikativ), Reflux, HPV (v. a. Oropharynx), berufliche Noxen.
Lokalisation
- Glottisch (Stimmlippen, häufigste, frühe Heiserkeit, spät Metastasen).
- Supraglottisch (früh Lymphknotenmetastasen, spät Heiserkeit).
- Subglottisch (selten).
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