Prüfungsthemen › Intensiv- & Notfallmed.
Schock-Management im M3: was Prüfer fragen
Schock-Management gehört zu den Themen, die im mündlichen dritten Staatsexamen im Fach Intensiv- & Notfallmed. vorkommen. Hier steht das Wichtigste zur Prüfung: die Kernaussage, der Überblick und typische Fragen mit Antwort.
Das Wichtigste in Kürze
3 Fragen, die dazu gestellt werden
1. Welche der folgenden Maßnahmen ist die erste Priorität bei der Therapie eines hypovolämischen Schocks?
→ Volumensubstitution mit balancierten Kristalloiden
Die Volumensubstitution mit balancierten Kristalloiden ist die unmittelbare Maßnahme zur Behandlung des hypovolämischen Schocks.
2. Wie wird ein kardiogener Schock diagnostiziert?
→ Durch EKG-Veränderungen und Troponinmessung
EKG-Veränderungen und Troponinmessung sind entscheidend für die Diagnostik eines kardiogenen Schocks.
3. Was ist das Hauptziel der initialen Therapie eines septischen Schocks?
→ Frühzeitige Volumensubstitution
Die frühzeitige Volumensubstitution ist entscheidend für die Stabilisierung des Kreislaufs bei septischem Schock.
3 weitere Fragen zu diesem Thema stehen im Lernbereich.
Überblick
Schockformen
Hypovolämisch- Volumenmangel (Blutung, Dehydratation, Verbrennung).
- Niedrige Vorlast (ZVD ↓), HZV ↓, SVR ↑.
- Pumpversagen (Herzinfarkt, Arrhythmie).
- HZV ↓, Füllungsdrücke ↑, SVR ↑.
- Septisch, anaphylaktisch, neurogen.
- SVR ↓ (Vasodilatation), HZV oft ↑/normal.
- Lungenembolie, Spannungspneumothorax, Perikardtamponade.
- Behinderung von Füllung/Auswurf.
- Kalte Peripherie (Zentralisation): hypovoläm, kardiogen, obstruktiv.
- Warme Peripherie: früher distributiver (septischer) Schock.
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