Prüfungsthemen › Intensiv- & Notfallmed.
Nierenersatzverfahren (Dialyse) im M3: was Prüfer fragen
Nierenersatzverfahren (Dialyse) gehört zu den Themen, die im mündlichen dritten Staatsexamen im Fach Intensiv- & Notfallmed. vorkommen. Hier steht das Wichtigste zur Prüfung: die Kernaussage, der Überblick und typische Fragen mit Antwort.
Das Wichtigste in Kürze
3 Fragen, die dazu gestellt werden
1. Welche der folgenden sind absolute Indikationen für Nierenersatzverfahren?
→ Schwere metabolische Azidose mit pH < 7,15
Eine schwere metabolische Azidose ist eine der absoluten Indikationen für einen Nierenersatz.
2. Was ist eine häufige Komplikation bei intermittierender Hämodialyse (IHD)?
→ Hypotonie
Hypotonie ist eine häufige Komplikation, insbesondere während der IHD.
3. Welches Verfahren wird bevorzugt bei hämodynamisch instabilen Patienten eingesetzt?
→ Kontinuierliche Nierenersatztherapie (CRRT)
Die kontinuierliche Nierenersatztherapie (CRRT) ist bei instabilen Patienten hämodynamisch schonender.
3 weitere Fragen zu diesem Thema stehen im Lernbereich.
Überblick
Prinzipien der Entgiftung
- Diffusion (Dialyse): Stofftransport entlang Konzentrationsgradient über eine semipermeable Membran (v. a. kleinmolekulare Substanzen).
- Konvektion (Hämofiltration): Mitreißen gelöster Stoffe mit dem Ultrafiltrat ("solvent drag"), auch mittelmolekulare Substanzen.
- Ultrafiltration: Wasserentzug über Transmembrandruck.
Verfahren
Intermittierend (IHD)- Wenige Stunden, hohe Effektivität.
- Risiko von Blutdruckabfall/Disäquilibrium.
- 24 h, langsam → hämodynamisch schonender.
- Bevorzugt beim instabilen Intensivpatienten.
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