Prüfungsthemen › Intensiv- & Notfallmed.
Monitoring (ZVD, Herzzeitvolumen) im M3: was Prüfer fragen
Monitoring (ZVD, Herzzeitvolumen) gehört zu den Themen, die im mündlichen dritten Staatsexamen im Fach Intensiv- & Notfallmed. vorkommen. Hier steht das Wichtigste zur Prüfung: die Kernaussage, der Überblick und typische Fragen mit Antwort.
Das Wichtigste in Kürze
3 Fragen, die dazu gestellt werden
1. Was ist eine häufige rationale Anwendung eines ZVK bei einem Schockpatienten?
→ Um kontinuierlich den zentralen Venendruck zu überwachen
Der ZVK wird verwendet, um den zentralen Venendruck zu überwachen, was in der Schocktherapie von Bedeutung ist.
2. Welcher Parameter wird nicht mit einem Swan-Ganz-Katheter gemessen?
→ Zentraler Venendruck
Der zentrale Venendruck wird nicht mit einem Swan-Ganz-Katheter, sondern über einen zentralen Venenkatheter gemessen.
3. Welche Aussage zu dynamischen Vorlastparametern ist korrekt?
→ Sie sind valide bei kontrollierter Beatmung und Sinusrhythmus
Dynamische Vorlastparameter wie SVV und PPV sind nur bei kontrollierter Beatmung und Sinusrhythmus valide.
3 weitere Fragen zu diesem Thema stehen im Lernbereich.
Überblick
Basismonitoring
- EKG, nicht-invasive/invasive Blutdruckmessung, SpO₂, Temperatur, Urinausscheidung.
- Arterielle Kanüle: kontinuierlicher Blutdruck, BGA-Entnahmen; MAP als Zielgröße (meist ≥ 65 mmHg).
Zentraler Venendruck (ZVD)
- Gemessen über ZVK an der Mündung der V. cava superior; Normbereich ca. 2 bis 8 mmHg.
- Entspricht grob dem rechtsatrialen Druck / der Vorlast des rechten Ventrikels.
- Wichtig: einzelner ZVD-Wert korreliert schlecht mit Volumenbedarf/Flüssigkeitsreagibilität, nur eingeschränkt aussagekräftig.
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