Prüfungsthemen › Rheumatologie
Rheumatoide Arthritis im M3: was Prüfer fragen
Rheumatoide Arthritis gehört zu den Themen, die im mündlichen dritten Staatsexamen im Fach Rheumatologie vorkommen. Hier steht das Wichtigste zur Prüfung: die Kernaussage, der Überblick und typische Fragen mit Antwort.
Das Wichtigste in Kürze
3 Fragen, die dazu gestellt werden
1. Welche der folgenden Laboruntersuchungen hat die höchste Spezifität für die rheumatoide Arthritis?
→ Anti-CCP-Antikörper
Anti-CCP-Antikörper haben eine hohe Spezifität für rheumatoide Arthritis und sind prognostisch ungünstig.
2. Was ist die erste Wahl der Basistherapie bei rheumatoider Arthritis?
→ Methotrexat
Methotrexat ist das Ankermedikament der Erstlinientherapie bei rheumatoider Arthritis.
3. Welche der folgenden Aussagen beschreibt eine häufige Komplikation der rheumatoiden Arthritis?
→ Vaskulitis
Vaskulitis ist eine häufige extraartikuläre Manifestation bei rheumatoider Arthritis.
3 weitere Fragen zu diesem Thema stehen im Lernbereich.
Überblick
Definition & Epidemiologie
- Häufigste entzündlich-rheumatische Erkrankung, Prävalenz ca. 0,5 bis 1 %. Frauen: Männer ~3:1, Erkrankungsgipfel 4. bis 6. Lebensdekade.
- Autoimmune, synoviale Entzündung (Pannus) mit Knorpel- und Knochendestruktion; systemische Erkrankung mit extraartikulären Manifestationen.
Pathophysiologie
- Autoreaktive T-/B-Zellen, Autoantikörper (Rheumafaktor, Anti-CCP/ACPA).
- Proinflammatorische Zytokine TNF-α, IL-6, IL-1 treiben die Synovitis, zugleich die zentralen Therapie-Targets.
- Risikofaktoren: genetisch HLA-DR4 / "shared epitope", Rauchen (fördert ACPA-Bildung).
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