Mammakarzinom (gynäkol. Aspekt) im M3: was Prüfer fragen
Mammakarzinom (gynäkol. Aspekt) gehört zu den Themen, die im mündlichen dritten Staatsexamen im Fach Gynäkologie vorkommen. Hier steht das Wichtigste zur Prüfung: die Kernaussage, der Überblick und typische Fragen mit Antwort.
Das Wichtigste in Kürze
3 Fragen, die dazu gestellt werden
1. Was ist der häufigste beschreibende Befund bei einem Mammakarzinom?
→ Ein schmerzloser, derber, nicht verschieblicher Knoten
Ein schmerzloser, derber, nicht verschieblicher Knoten ist das häufigste Anzeichen eines Mammakarzinoms.
2. Welche Methode gehört NICHT zur Triple-Diagnostik des Mammakarzinoms?
→ Positronen-Emissions-Tomographie (PET)
Die Positronen-Emissions-Tomographie (PET) ist kein Bestandteil der Triple-Diagnostik.
3. Bei welchem der folgenden Rezeptorstatus sollte eine endokrine Therapie bei einem Mammakarzinom in Betracht gezogen werden?
→ Östrogen-/Progesteron-Rezeptor positiv
Eine endokrine Therapie wird in der Regel bei östrogen- oder progesteron-positiven Tumoren eingesetzt.
3 weitere Fragen zu diesem Thema stehen im Lernbereich.
Überblick
Epidemiologie & Risikofaktoren
- Häufigste Krebserkrankung der Frau; Häufigkeitsgipfel jenseits des 50. Lebensjahres
- Hormonelle Faktoren: frühe Menarche, späte Menopause, Nulliparität, späte Erstgeburt, Hormonersatztherapie
- Familiäre Belastung / genetische Mutationen (BRCA1/BRCA2)
- Weitere: Adipositas, Alkohol, ionisierende Strahlung, Alter
Histologie
- Häufigster Typ: invasives Karzinom vom No-Special-Type (NST), früher „invasiv-duktal"
- Vorstufe: DCIS (duktales Carcinoma in situ)
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