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Fetofetales Transfusionssyndrom im M3: was Prüfer fragen

Fetofetales Transfusionssyndrom gehört zu den Themen, die im mündlichen dritten Staatsexamen im Fach Pädiatrie vorkommen. Hier steht das Wichtigste zur Prüfung: die Kernaussage, der Überblick und typische Fragen mit Antwort.

Das Wichtigste in Kürze

KERNAUSSAGE
  • Das fetofetale Transfusionssyndrom (FFTS/TTTS) ist eine Komplikation der monochorial-diamnioten (MCDA) Mehrlingsschwangerschaft durch unbalancierte plazentare Gefäßanastomosen.
  • Blut fließt netto vom Donor (Spender) zum Akzeptor (Empfänger): Donor wird hypovoläm/anäm mit Oligo-/Anhydramnion, Akzeptor hypervoläm mit Polyhydramnion und Hydrops-Risiko.
  • Einteilung nach Quintero (Stadien I-IV, V = IUFT); Therapie der Wahl ab höherem Stadium ist die fetoskopische Laserkoagulation der Anastomosen.

3 Fragen, die dazu gestellt werden

1. Was ist das Hauptmerkmal des fetofetalen Transfusionssyndroms (FFTS)?

→ Unbalancierte plazentare Gefäßanastomosen

Das Hauptmerkmal des FFTS sind unbalancierte Gefäßanastomosen zwischen den Feten.

2. Welche Therapie wird ab Quintero-Stadium II zur Behandlung des FFTS empfohlen?

→ Fetoskopische Laserkoagulation

Die fetoskopische Laserkoagulation ist die empfohlene Therapie ab Quintero-Stadium II.

3. Welches von folgenden Symptomen ist charakteristisch für den Donor im FFTS?

→ Oligohydramnion

Der Donor im FFTS leidet unter Oligohydramnion aufgrund von hypovolämischem Zustand.

3 weitere Fragen zu diesem Thema stehen im Lernbereich.

Überblick

Definition & Voraussetzung

  • Voraussetzung ist eine monochoriale Plazenta (eineiige Zwillinge, die sich eine Plazenta teilen), typischerweise monochorial-diamniot (MCDA).
  • In der gemeinsamen Plazenta bestehen Gefäßanastomosen (arterio-venös, arterio-arteriell, veno-venös). Ein Ungleichgewicht (v.a. tiefe A-V-Anastomosen) führt zu einem gerichteten Nettofluss von einem Feten zum anderen.
  • Tritt in ca. 10 bis 15 % der monochorialen Zwillingsschwangerschaften auf.
Donor (Spender)
  • Hypovolämie, Anämie
  • Oligo-/Anhydramnion
  • Wachstumsretardierung
  • "Stuck twin" (fixiert an Uteruswand)
  • kleine/leere Harnblase
Akzeptor (Empfänger)
  • Hypervolämie, Polyglobulie
  • Polyhydramnion
  • Makrosomie
  • Herzbelastung → Hydrops fetalis
  • volle Harnblase

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Dieser Text ist ein Auszug. Die vollständige Zusammenfassung mit Klinik, Diagnostik, Therapie und Differenzialdiagnosen, die Karteikarten und das Lernvideo liegen im Lernbereich.

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