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Asthma bronchiale (Kind) im M3: was Prüfer fragen

Asthma bronchiale (Kind) gehört zu den Themen, die im mündlichen dritten Staatsexamen im Fach Pädiatrie vorkommen. Hier steht das Wichtigste zur Prüfung: die Kernaussage, der Überblick und typische Fragen mit Antwort.

Das Wichtigste in Kürze

KERNAUSSAGE Asthma bronchiale ist die häufigste chronische Erkrankung im Kindesalter, eine chronisch-entzündliche Atemwegserkrankung mit variabler, oft reversibler bronchialer Obstruktion und bronchialer Hyperreagibilität. Leitsymptome sind anfallsartige Atemnot, exspiratorischer Stridor/Giemen, trockener Husten (v.a. nachts/bei Belastung). Diagnose ab dem Schulalter mittels reversibler Obstruktion in der Spirometrie; Therapie stufenweise nach GINA/NVL mit inhalativen Kortikosteroiden (ICS) als Basis.

3 Fragen, die dazu gestellt werden

1. Welche Aussage zur Diagnostik von Asthma bronchiale bei Kindern ist korrekt?

→ Bei Kindern unter 5 Jahren ist die Diagnose primär klinisch.

Bei Kindern unter 5 Jahren ist die Diagnose aufgrund der Schwierigkeit, eine verlässliche Spirometrie zu erhalten, primär klinisch.

2. Welche Therapie wird in der initialen Behandlung eines akuten Asthmaanfalls empfohlen?

→ Kurzwirksames Beta-2-Sympathomimetikum (SABA) wie Salbutamol.

Kurzwirksame Beta-2-Sympathomimetika wie Salbutamol sind die Therapie der Wahl bei akuten Asthmaanfällen.

3. Welches Symptom ist typischerweise kein Zeichen eines schweren Asthmaanfalls?

→ Verstärkter Husten mit Auswurf.

Ein verstärkter Husten mit Auswurf ist nicht typisch für einen schweren Asthmaanfall, da in solchen Situationen oft wenig bis kein Auswurf produziert wird.

3 weitere Fragen zu diesem Thema stehen im Lernbereich.

Überblick

Definition & Epidemiologie

  • Chronisch-entzündliche Atemwegserkrankung mit variabler, überwiegend reversibler Obstruktion und bronchialer Hyperreagibilität
  • Häufigste chronische Erkrankung im Kindesalter (Prävalenz ca. 10 %)
  • Häufigster Phänotyp im Kindesalter: allergisches (extrinsisches) Asthma, assoziiert mit atopischer Diathese (Neurodermitis, Rhinokonjunktivitis)

Pathophysiologie

  • Chronische Th2-dominierte Entzündung mit eosinophiler Infiltration
  • Folgen: Schleimhautödem, Hypersekretion zähen Schleims, Bronchospasmus → Obstruktion
  • Bei chronischem Verlauf: Airway-Remodeling (irreversibler Umbau)
TRIGGER Allergene (Hausstaubmilbe, Pollen, Tierhaare), virale Atemwegsinfekte (häufigster Auslöser bei Kleinkindern), körperliche Belastung, Kaltluft, Tabakrauch.

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Dieser Text ist ein Auszug. Die vollständige Zusammenfassung mit Klinik, Diagnostik, Therapie und Differenzialdiagnosen, die Karteikarten und das Lernvideo liegen im Lernbereich.

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