CTG-Interpretation im M3: was Prüfer fragen
CTG-Interpretation gehört zu den Themen, die im mündlichen dritten Staatsexamen im Fach Geburtshilfe vorkommen. Hier steht das Wichtigste zur Prüfung: die Kernaussage, der Überblick und typische Fragen mit Antwort.
Das Wichtigste in Kürze
3 Fragen, die dazu gestellt werden
1. Welche der folgenden Aussagen beschreibt korrekt die Baseline der fetalen Herzfrequenz im CTG?
→ Sie sollte zwischen 110 und 160 spm liegen.
Die Baseline der fetalen Herzfrequenz sollte im Normbereich von 110 bis 160 spm liegen, gemäß FIGO 2015.
2. Was deutet eine späte Dezeleration im CTG auf?
→ Uteroplazentare Insuffizienz oder Hypoxie.
Eine späte Dezeleration mit einem Tiefpunkt nach dem Wehengipfel weist auf eine uteroplazentare Insuffizienz und potenzielle Hypoxie hin.
3. Welche Maßnahme sollte bei einem pathologischen CTG zuerst ergriffen werden?
→ Lagerung in Linksseitenlage.
Die Lagerung in Linksseitenlage hilft, die Vena cava zu entlasten und die fetale Durchblutung zu verbessern.
3 weitere Fragen zu diesem Thema stehen im Lernbereich.
Überblick
CTG-Parameter
- Baseline (Grundfrequenz): mittlere FHF über ≥ 10 min. Normbereich 110 bis 160 spm (FIGO 2015). Tachykardie > 160 spm, Bradykardie
- Variabilität (Bandbreite): Oszillation um die Baseline; normal 5 bis 25 spm.
- Akzelerationen: FHF-Anstieg ≥ 15 spm für ≥ 15 s (Zeichen fetalen Wohlbefindens).
- Dezelerationen: FHF-Abfall ≥ 15 spm für ≥ 15 s (früh / variabel / spät / prolongiert).
Einsatz
- Antepartal (z. B. bei Risikoschwangerschaft) und intrapartal (Geburtsüberwachung).
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