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Anästhesiologie: Crashkurs fürs mündliche M3

Der Schnelldurchlauf durch Anästhesiologie für das mündliche dritte Staatsexamen: worauf es ankommt, und die Fragen, die typischerweise gestellt werden.

3 Fragen, die dazu gestellt werden

1. Was beschreibt die ASA-Klassifikation III?

→ Schwere Allgemeinerkrankung mit Leistungseinschränkung, jedoch nicht lebensbedrohlich

ASA III beschreibt Patienten mit schweren, jedoch nicht lebensbedrohlichen Erkrankungen.

2. Wie lange muss ein Patient vor einer elektiven Operation nüchtern sein, wenn er feste Nahrung konsumiert hat?

→ 6 Stunden

Ein Patient muss mindestens 6 Stunden vor der Operation nüchtern sein, um das Risiko der Aspiration zu minimieren.

3. Was ist der Goldstandard zur Sicherung der Atemwege während einer Narkose?

→ Endotracheale Intubation

Die endotracheale Intubation bietet den besten Aspirationsschutz und gilt deshalb als Goldstandard.

3 weitere Fragen zu diesem Thema stehen im Lernbereich.

Präoperative Vorbereitung & Atemweg

⚠ ASA-Klassifikation Die ASA-Klassifikation schätzt das perioperative Risiko: I = gesund · II = leichte Systemerkrankung · III = schwere, nicht lebensbedrohliche · IV = ständige Lebensbedrohung · V = moribund · VI = hirntot (Organspende). Zusatz E = Notfall (emergency).

Nüchternheitsgrenzen (elektiv)

Feste Nahrung: 6 h präoperativ Klare Flüssigkeit: 2 h (Wasser, Tee, klarer Saft) Muttermilch (Säuglinge): 4 h Ziel: Aspirationsprophylaxe (Mendelson-Syndrom)

Atemwegssicherung

  • Maskenbeatmung, Basis, Reservoirbeutel
  • Larynxmaske, supraglottisch, kein Aspirationsschutz
  • Endotracheale Intubation, Goldstandard, Aspirationsschutz
  • Mallampati, Mundöffnung, Reklination → Intubationsprädiktoren

Schwieriger Atemweg

  • Prädiktoren: Mallampati III-IV, kurzer Hals, Retrognathie
  • Videolaryngoskopie, Bougie, Larynxmaske als Rescue
  • „Cannot ventilate, cannot intubate" → Koniotomie
  • Wach-Fiberoptik bei erwartet schwierigem Atemweg

🗂 Protokoll-Fragen Präop

„Was bedeutet ASA III?" Schwere Allgemeinerkrankung mit Leistungseinschränkung, aber nicht ständig lebensbedrohlich (z. B. schlecht eingestellter Diabetes, stabile KHK). „Wie lange muss ein Patient elektiv nüchtern sein?" 6 h für feste Nahrung, 2 h für klare Flüssigkeiten, zur Aspirationsprophylaxe. „Was ist der Goldstandard der Atemwegssicherung?" Die endotracheale Intubation, sie bietet als einzige einen sicheren Aspirationsschutz.

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Dieser Text ist ein Auszug. Die vollständige Zusammenfassung mit Klinik, Diagnostik, Therapie und Differenzialdiagnosen, die Karteikarten und das Lernvideo liegen im Lernbereich.

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