Lungenembolie (LE) im M3: was Prüfer fragen
Lungenembolie (LE) gehört zu den Themen, die im mündlichen dritten Staatsexamen im Fach Pneumologie vorkommen. Hier steht das Wichtigste zur Prüfung: die Kernaussage, der Überblick und typische Fragen mit Antwort.
Das Wichtigste in Kürze
3 Fragen, die dazu gestellt werden
1. Was ist die häufigste Ursache einer Lungenembolie?
→ Embolie von tiefen Beinvenenthrombosen
Die überwiegende Mehrheit der Lungenembolien resultiert aus embolisierten Thromben, die häufig aus den tiefen Beinvenen stammen.
2. Welches ist der Goldstandard für die Diagnose einer stabilen Lungenembolie?
→ CT-Pulmonalisangiografie (CTPA)
Die CT-Pulmonalisangiografie gilt als Goldstandard zur Diagnose einer stabilen Lungenembolie.
3. Welche Therapieform ist für Patienten mit hämodynamisch instabiler Lungenembolie empfohlen?
→ Systemische Thrombolyse
Bei hämodynamisch instabilen Patienten ist die systemische Thrombolyse empfohlen, um die akute Situation zu behandeln.
3 weitere Fragen zu diesem Thema stehen im Lernbereich.
Überblick
Definition & Pathophysiologie
- Verlegung der Lungenstrombahn durch einen embolisierten Thrombus (>90 % aus dem tiefen Bein-/Beckenvenensystem, TVT).
- Folge: akute Rechtsherzbelastung durch Anstieg des pulmonalvaskulären Widerstands → RV-Dilatation → im Extremfall Rechtsherzversagen und obstruktiver Schock.
- Gasaustauschstörung: Totraumventilation, Hypoxämie, Hypokapnie (durch Hyperventilation).
Risikofaktoren (Virchow-Trias)
Stase: Immobilisation, lange Reisen, Herzinsuffizienz Hyperkoagulabilität: Malignom, Schwangerschaft, Östrogene/Pille, Thrombophilie (Faktor-V-Leiden)- Endothelschaden: Operation, Trauma, Katheter.
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