EKG: LVH, LSB, RSB (Schenkelblock) im M3: was Prüfer fragen
EKG: LVH, LSB, RSB (Schenkelblock) gehört zu den Themen, die im mündlichen dritten Staatsexamen im Fach Kardiologie vorkommen. Hier steht das Wichtigste zur Prüfung: die Kernaussage, der Überblick und typische Fragen mit Antwort.
Das Wichtigste in Kürze
3 Fragen, die dazu gestellt werden
1. Welche EKG-Veränderung spricht für einen Linksschenkelblock (LSB)?
→ Breites, plumpes R in I, aVL, V5/V6
Ein breites, plumpes R in den Ableitungen I, aVL und V5/V6 ist charakteristisch für einen LSB.
2. Was ist die grundlegende EKG-Kennzeichnung für einen Rechtsschenkelblock (RSB)?
→ QRS ≥ 120 ms mit rSR'-Welle in V1
Der RSB ist definiert durch eine QRS-Dauer von ≥ 120 ms und die rSR'-Konfiguration in V1.
3. Welche klinische Bedeutung hat ein neu aufgetretener Linksschenkelblock (LSB) bei einem Patienten mit Thoraxschmerz?
→ Er ist als STEMI-Äquivalent zu behandeln.
Ein neu aufgetretener LSB bei Thoraxschmerz gilt als STEMI-Äquivalent und erfordert die gleiche Behandlung.
3 weitere Fragen zu diesem Thema stehen im Lernbereich.
Überblick
Grundlagen
- Schenkelblock: Leitungsstörung im His-Purkinje-System → QRS-Verbreiterung.
- Komplett: QRS ≥ 120 ms; inkomplett: 110 bis 119 ms.
- LVH: Zunahme der linksventrikulären Muskelmasse → hohe QRS-Amplituden.
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