Prüfungsthemen › Allgemeinmedizin
Multimedikation / Polypharmazie im M3: was Prüfer fragen
Multimedikation / Polypharmazie gehört zu den Themen, die im mündlichen dritten Staatsexamen im Fach Allgemeinmedizin vorkommen. Hier steht das Wichtigste zur Prüfung: die Kernaussage, der Überblick und typische Fragen mit Antwort.
Das Wichtigste in Kürze
3 Fragen, die dazu gestellt werden
1. Welche Aussage zur Polypharmazie trifft am ehesten zu?
→ Sie beschreibt die Einnahme von mindestens 5 Dauermedikamenten.
Polypharmazie bezieht sich auf die Einnahme von fünf oder mehr Dauermedikamenten, was häufig bei älteren Patienten zu finden ist.
2. Welches Werkzeug dient zur Identifikation potenziell inadäquater Medikation bei älteren Menschen?
→ PRISCUS 2.0
Die PRISCUS 2.0-Liste ist ein Werkzeug zur Identifikation potenziell inadäquater Medikation bei älteren Patienten.
3. Ein Patient wird nach einer Medikation mit Benzodiazepinen verwirrt. Welche Intervention sollte in Betracht gezogen werden?
→ Strukturiertes Deprescribing des Benzodiazepins.
Ein strukturiertes Deprescribing ist wichtig, um die potenziellen unerwünschten Wirkungen von Benzodiazepinen zu minimieren.
3 weitere Fragen zu diesem Thema stehen im Lernbereich.
Überblick
Definition & Bedeutung
- Polypharmazie: gebräuchliche Definition ab ≥ 5 dauerhaft eingenommenen Wirkstoffen.
- Ursachen: Multimorbidität, Verschreibungskaskaden (UAW wird als neue Krankheit behandelt), mehrere Behandler ohne Abstimmung.
- Folgen: Interaktionen, UAW, verminderte Adhärenz, Stürze, Delir, Hospitalisierung.
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