Sinusvenenthrombose im M3: was Prüfer fragen
Sinusvenenthrombose gehört zu den Themen, die im mündlichen dritten Staatsexamen im Fach Neurologie vorkommen. Hier steht das Wichtigste zur Prüfung: die Kernaussage, der Überblick und typische Fragen mit Antwort.
Das Wichtigste in Kürze
3 Fragen, die dazu gestellt werden
1. Was ist das häufigste Leitsymptom einer Sinusvenenthrombose?
→ Neu aufgetretener, progredienter Kopfschmerz
Neu aufgetretener, progredienter Kopfschmerz ist das häufigste und oft erste Symptom einer Sinusvenenthrombose.
2. Welche Bildgebung stellt die Methode der Wahl zur Diagnostik einer Sinusvenenthrombose dar?
→ MRT + MR-Venographie
MRT + MR-Venographie ist die Methode der Wahl zur Diagnostik einer Sinusvenenthrombose.
3. Welche Therapie wird bei einer akuten Sinusvenenthrombose empfohlen?
→ Therapeutische Antikoagulation mit Heparin
Die therapeutische Antikoagulation mit Heparin ist die empfohlene Akuttherapie bei einer Sinusvenenthrombose.
3 weitere Fragen zu diesem Thema stehen im Lernbereich.
Überblick
Grundlagen
- Thrombose der duralen Sinus (z. B. Sinus sagittalis superior, Sinus transversus) und/oder der Hirnvenen mit venöser Abflussstörung → Stauungsödem, ggf. venöse Stauungsinfarkte/-blutungen.
- Betroffen v. a. jüngere Frauen.
- Orale Kontrazeptiva, Schwangerschaft/Wochenbett, Thrombophilie, Malignome, Dehydratation, lokale Infektionen (Otitis/Mastoiditis/Sinusitis → septische SVT).
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