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Guillain-Barré-Syndrom im M3: was Prüfer fragen

Guillain-Barré-Syndrom gehört zu den Themen, die im mündlichen dritten Staatsexamen im Fach Neurologie vorkommen. Hier steht das Wichtigste zur Prüfung: die Kernaussage, der Überblick und typische Fragen mit Antwort.

Das Wichtigste in Kürze

  • Akute immunvermittelte Polyradikuloneuritis, meist 1 bis 3 Wochen nach Infekt (v. a. Campylobacter jejuni, virale Atemwegs-/Magen-Darm-Infekte).
  • Typisch: rasch aufsteigende, symmetrische schlaffe Lähmung mit Areflexie, meist von den Beinen aufsteigend.
  • Diagnose: albuminozytologische Dissoziation im Liquor (Eiweiß ↑, Zellzahl normal) + Neurografie.
  • Therapie: IVIG oder Plasmapherese; engmaschige Überwachung wegen Atem-/autonomer Beteiligung.

3 Fragen, die dazu gestellt werden

1. Welche typische neurologische Manifestation ist charakteristisch für das Guillain-Barré-Syndrom?

→ Rasch aufsteigende, symmetrische schlaffe Lähmung mit Areflexie

Die charakteristische neurologische Manifestation des Guillain-Barré-Syndroms ist die rasch aufsteigende, symmetrische schlaffe Lähmung mit Areflexie.

2. Welche Untersuchung ist entscheidend für die Diagnosestellung des Guillain-Barré-Syndroms?

→ Albuminozytologische Dissoziation im Liquor

Die albuminozytologische Dissoziation im Liquor, gekennzeichnet durch erhöhtes Eiweiß bei normaler Zellzahl, ist entscheidend für die Diagnosestellung.

3. Welche Therapieoption ist für das Guillain-Barré-Syndrom am effektivsten?

→ Intravenöse Immunglobuline (IVIG) oder Plasmapherese

Intravenöse Immunglobuline (IVIG) oder Plasmapherese sind die empfohlenen Therapieoptionen für das Guillain-Barré-Syndrom.

3 weitere Fragen zu diesem Thema stehen im Lernbereich.

Überblick

Definition & Pathogenese

  • Autoimmune Entzündung von peripheren Nerven und Nervenwurzeln; überwiegend demyelinisierend (AIDP), Varianten axonal (AMAN).
  • Molekulares Mimikry nach Infekt (Antikörper gegen Ganglioside).

Auslöser

  • Vorausgehender Infekt in ~2/3 der Fälle: Campylobacter jejuni, EBV, CMV, Mycoplasma; selten postvakzinal.

Varianten

  • Miller-Fisher-Syndrom: Ophthalmoplegie, Ataxie, Areflexie (Anti-GQ1b-Antikörper).

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Dieser Text ist ein Auszug. Die vollständige Zusammenfassung mit Klinik, Diagnostik, Therapie und Differenzialdiagnosen, die Karteikarten und das Lernvideo liegen im Lernbereich.

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