Prüfungsthemen › Handchirurgie
Handgelenk-Radiologie im M3: was Prüfer fragen
Handgelenk-Radiologie gehört zu den Themen, die im mündlichen dritten Staatsexamen im Fach Handchirurgie vorkommen. Hier steht das Wichtigste zur Prüfung: die Kernaussage, der Überblick und typische Fragen mit Antwort.
3 Fragen, die dazu gestellt werden
1. Welche Frakturart ist typisch für einen Sturz auf die ausgestreckte Hand?
→ Colles-Fraktur
Die Colles-Fraktur ist durch eine dorsale Abkippung des distalen Radius bei einem Sturz auf die ausgestreckte Hand charakterisiert.
2. Welche radiologischen Winkel sind bei der Beurteilung einer distalen Radiusfraktur wichtig?
→ Radiusinklination, palmare Neigung, Ulnavarianz
Die Beurteilung der Radiusinklination, palmaren Neigung und Ulnavarianz ist entscheidend zur Klassifikation der Fraktur.
3. Was beschreibt das Terry-Thomas-Zeichen in der Röntgendiagnostik?
→ Erweiterter skapholunärer Spalt
Das Terry-Thomas-Zeichen ist ein Indikator für eine SL-Bandruptur und zeigt einen erweiterten skapholunären Spalt.
3 weitere Fragen zu diesem Thema stehen im Lernbereich.
Distale Radiusfraktur
Röntgen-Kriterien (Norm)
Radiusinklination (radioulnär): ~15 bis 25° Palmare Neigung (Volarkippung): ~10 bis 15° Ulnavarianz: Länge Radius vs. Ulna (neutral) Abweichungen = Repositionsbedarf🗂 Protokoll-Fragen Radius
„Colles- oder Smith-Fraktur, was ist der Unterschied?" Colles: dorsale Abkippung (Extensionstrauma); Smith: palmare Abkippung (Flexionstrauma). „Welche Winkel beurteilt man im Röntgen?" Radiusinklination, palmare Neigung und Ulnavarianz.Weiterlesen mit kostenlosem Konto
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