Prüfungsthemen › Handchirurgie
Dupuytren-Kontraktur im M3: was Prüfer fragen
Dupuytren-Kontraktur gehört zu den Themen, die im mündlichen dritten Staatsexamen im Fach Handchirurgie vorkommen. Hier steht das Wichtigste zur Prüfung: die Kernaussage, der Überblick und typische Fragen mit Antwort.
3 Fragen, die dazu gestellt werden
1. Welche Struktur ist primär bei der Dupuytren-Kontraktur betroffen?
→ Palmaraponeurose
Die Dupuytren-Kontraktur ist eine Fibromatose der Palmaraponeurose.
2. Welcher Test wird verwendet, um eine funktionell relevante Beugekontraktur bei der Dupuytren-Kontraktur zu bestätigen?
→ Tabletop-Test
Der Tabletop-Test zeigt an, ob die Hand flach auf eine Fläche gelegt werden kann oder nicht.
3. Wann sollte in der Regel eine operative Therapie bei Dupuytren-Kontraktur in Erwägung gezogen werden?
→ Bei einem positiven Tabletop-Test
Eine OP-Indikation besteht bei funktionell relevanter Beugekontraktur.
3 weitere Fragen zu diesem Thema stehen im Lernbereich.
Dupuytren: Grundlagen
Risikofaktoren
- Männlich, mittleres/höheres Alter
- Nordeuropäische Abstammung („Wikinger-Krankheit")
- Familiäre Häufung (genetisch)
- Alkohol, Diabetes mellitus, Epilepsie/Antikonvulsiva
Klinik
- Derbe Knoten in der Hohlhand
- Bindegewebige Stränge Richtung Finger
- Beugekontraktur MCP/PIP (v.a. D4/D5)
- Tabletop-Test: Hand nicht flach auflegbar = positiv
🗂 Protokoll-Fragen Grundlagen
„Welche Struktur ist beim M. Dupuytren betroffen?" Die Palmaraponeurose (Fibromatose mit Knoten und Strängen). „Was zeigt der Tabletop-Test?" Positiv, wenn die Hand nicht mehr flach auf den Tisch gelegt werden kann → relevante Kontraktur, OP-Indikation.Weiterlesen mit kostenlosem Konto
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